Good bye Social Media

Als Bilderplattform war Instagram einst angetreten. Und hat tatsächlich Spaß gemacht. Das hatte es Facebok voraus. Denn das hat schon lange keinen Spaß mehr gemacht. Heute grüble ich, was mich noch so lange dort gehalten hat. Denn sozial sind die “sozialen Medien” schon lange nicht mehr.

Zu Beginn konnte man sich und sein Hobby wirklich noch zeigen. Und wurde gesehen. Von Dritten und erst recht von seinen Followern. Heute mag man die Zahl der “Likes” gar nicht mehr anschauen. Selbst den eigenen Followern schien es in der jüngeren Vergangenheit zu viel Mühe gewesen zu sein, ein “Gefällt mir” da zu lassen. Natürlich könnte es auch einfach so sein, dass es wirklich nicht gefällt. So oder so ist es damit die beste Entscheidung: Good bye Social Media. Im Moment bleibe ich dort noch angemekdet, aber ich nehme nicht mehr aktiv teil. 

Natürlich: Man hat auf die Zahl der “Likes” geschielt – und sich diebisch gefreut, wenn es ankam. Wer mag keine Anerkennung? Da ich aber nie ausschließlich dafür gepostet habe, tat es nicht wirklich weh. Und so fällt mir der Abschied leicht. Ich habe nun mehr Zeit für anderes. Niemals kam es für mich in Frage, Geld zu investieren um in irgendeiner Form Follower zu kaufen oder Reichweite zu generieren. Ebensowenig kommt es für mich auch in Frage, mich mit einem aberwitzigen Algorithmus auseinanderzusetzen, der mir sagt, was gerade im Trend ist und mir möglicherweise mehr Reichweite bringt. Als normaler Nutzer war man am Ende Werbe-Konsument. Durch mehr Werbebeiträge als Content war es unmöglich, sich dem Schwachsinn zu entziehen.

Wer weiterhin Bilder von mir sehen mag: Flickr wird – in Verbindung mit dieser Webseite – meine Online-Galerie bleiben.