Wo geht man hin, wenn man eigentlich nirgends hingehen kann? Also zumindest nicht so, wie gewohnt. Gottseidank kenne ich einige tolle Fotoreviere. Die nebenbei noch den großen Vorteil haben, dass man dort nahezu niemandem begegnet.

Doch selbst in der näheren Umgebung trifft mich die völlig sinnbefreite Ausgangssperre schwer. Um 5 Uhr wegfahren ist für manches Ziel zur aufgehenden Sonne zu spät. Noch härter beim Sonnenuntergang. Wollte ich den ausnutzen, käme ich niemals rechtzeitig vor 22 Uhr zurück. Zudem: In welchem Landkreis gilt denn gerade was!?!?! Im ganzen Frust bleibt mir nur der positive Gedanke, etwas wirklich gutes für die Gesellschaft getan zu haben: Ich konnte zwischen 22 und 5 Uhr weder allein draußen in Wald und Flur, noch allein in meinem Auto jemanden anstecken…

Ich war an mehreren Tagen unterwegs, jedesmal nahe am Wasser (Fluss, See). Immer dabei: Lange Telebrennweiten und das Einbeinstativ. Wie immer findet ihr die neuesten Fotos direkt in meiner Flickr-Galerie. Schaut rein!